Der neue Kia Carens

Pressemappe

  • Dritte Generation zum Modelljahr 2017 umfassend überarbeitet
  • Preisgekröntes Design weiter geschärft, Interieur aufgewertet
  • Neues Navigationssystem mit Kia Connected Services, Android Auto™ und Apple CarPlay™
  • JBL® Premium-Soundsystem und digitaler Radioempfang
  • Spurwechselassistent, Querverkehrswarner, Verkehrszeichenerkennung
  • Dieselmotor mit 7-Gang-DCT kombinierbar
  • 7 Jahre Werksgarantie (150.000km)

Kia hat seinen Kompakt-Van Carens umfassend überarbeitet. Die 2013 eingeführte dritte Generation des bis zu siebensitzigen Familienautos präsentiert sich zum Modelljahr 2017 mit einem kraftvolleren Außendesign, einem aufgewerteten Interieur sowie neuen Infotainment- und Sicherheits-Technologien. Der upgedatete Carens ist ab sofort bei allen Kia Partnern erhältlich.

Mit der Modellüberarbeitung wurde das preisgekrönte Design (Red Dot Award) weiter geschärft. Zum kraftvolleren Auftritt tragen der neue Frontstoßfänger mit Unterfahrschutz-Design, die veränderten Nebelscheinwerfer und der breitere Kühlergrill bei, der sich nun bis zu den Scheinwerfern zieht. Neu gestaltet wurden darüber hinaus die 16 bis 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen (je nach Ausführung), der Heckstoßfänger und die Lichtsignatur der Rückleuchten. Einen frischen Akzent im Spektrum der insgesamt sieben Karosseriefarben setzt der neue Metallic-Farbton Mysterious Blue.

Veredelt wurde auch das Interieur, unter anderem durch Applikationen mit „Carbon-Struktur“ an Armaturenbrett und Türverkleidungen sowie Dachhimmel und Säulenverkleidungen in Schwarz (beides Serie in Topversion Spirit). Die standardmäßigen schwarzen Stoffsitzbezüge zeigen ein neues Design, und die beige Variante der optionalen Lederausstattung präsentiert sich nun mit einfarbigen Sitzflächen (Seitenelemente bisher in Schwarz). Das überarbeitete Modell wird mit der neuesten Generation der Kia-Kartennavigation angeboten, die standardmäßig über den Multimediadienst Kia Connected Services verfügt. Durch Android Auto™ und Apple CarPlay™ lassen sich zudem kompatible Smartphones leicht in das System integrieren und über den Touchscreen bedienen (kompatibel ab Android 5.0 bzw. iPhone 5). Je nach Ausführung ist dieses Infotainmentsystem mit einem 7- oder 8-Zoll-Touchscreen erhältlich, wobei die neue 8-Zoll-Version digitalen Radioempfang (DAB/ DAB+) ermöglicht und mit einem JBL® Premium-Soundsystem kombiniert ist.

Die dritte Generation des Kia Carens absolvierte 2013 den Sicherheitstest Euro NCAP mit der Bestnote „5 Sterne“ und erhielt zudem die Auszeichnung „Best in Class“ als sicherster Kompakt-Van seines Testjahrgangs. Zum Modelljahr 2017 wurde die Sicherheitsausstattung um drei moderne Fahrerassistenzsysteme erweitert: einen Spurwechselassistenten mit Blind Spot Detection (BSD), einen Querverkehrswarner, der beim Rückwärtsfahren die toten Winkel überwacht, und eine Verkehrszeichenerkennung, die Tempolimits und Überholverbote in der Instrumenteneinheit anzeigt.

Alle genannten Infotainment- und Sicherheits-Technologien gehören in der Topversion Spirit zur Serienausstattung, die zudem Smart-Key, Aktiv-Matrix-Display, elektronische Parkbremse, Parksensoren vorn und hinten, Rückfahrkamera, LED-Rückleuchten, Klimaautomatik, Sitzheizung vorn und hinten, beheizbares Lenkrad und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen umfasst. Schon in der Basisversion Attract verfügt der Kia-Van über ein hohes Ausstattungsniveau. Sie beinhaltet serienmäßig unter anderem Klimaanlage, Audiosystem, Geschwindigkeitsregelung, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, LED-Tagfahrlicht und die variable Servolenkung Flex Steer™.

Als Einstiegsmotorisierung bietet Kia für den Carens einen 1,6-Liter-Benzin-direkteinspritzer mit 99 kW (135 PS) an. Das sparsamste Triebwerk ist der 1,7-Liter-Turbodiesel (104 kW / 141 PS, ab 118 g/km CO2), der optional mit einem hocheffizienten 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) bestellt werden kann (127 g/km CO2).

Wie für jedes Kia-Modell gelten für den Kia Carens 7 Jahre Werksgarantie bzw. 150.000 km. Hinzu kommen die 7-Jahre-Kia-Mobilitätsgarantie und das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update (bei werksseitig fest installierter Kartennavigation).

 

Design und Funktionalität

Im Zuge der Überarbeitung des Kia Carens zum Modelljahr 2017 wurde das preisgekrönte Design weiter geschärft. Zum kraftvolleren Auftritt tragen die markant veränderten Nebelscheinwerfer und der breitere Kühlergrill in der Kia-typischen „Tigernasen“-Form bei, der sich nun bis zu den Scheinwerfern zieht. Hinzu kommen neue Front- und Heckschürzen im Unterfahrschutz-Design (je nach Ausführung in Schwarz oder in Kontrastfarbe Silber). Neu gestaltet wurden zudem die 16 bis 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen (je nach Ausführung und Sonderausstattung) sowie die Lichtsignatur der Rückleuchten.

Einen frischen Akzent setzt auch die neue Karosseriefarbe Mysterious Blue Metallic. Daneben stehen sechs weitere Farben zur Wahl: Clear White sowie die Metallictöne Bright Silver, Titanium Silver, Celestial Silver, Galaxy Brown und Cherry Black (Metallicfarben gegen Aufpreis).

Die im Mai 2013 eingeführte dritte Generation des Kia Carens wurde schon vor ihrem Marktstart mit dem weltweit renommierten Designpreis Red Dot Award ausgezeichnet. Das unter Federführung von Peter Schreyer, Präsident und Chefdesigner der Kia Motors Corporation, entworfene Modell setzt sich mit seinem aerodynamischen, wertigen Design optisch deutlich von der zweiten Generation ab. „Ich wollte den Carens in der Optik und im Ausdruck eleganter und geschmeidiger machen. Deshalb haben wir ein Design entwickelt, das der Funktionalität und Variabilität dieses Fahrzeugs ein sportlicheres und dynamischeres Erscheinungsbild gibt“, so Schreyer. „Die optische Dynamik ist wichtig, weil dieses Auto reizvoll und attraktiv aussehen muss. Dennoch haben wir in allen Stufen des Design- und Entwicklungsprozesses nie aus dem Blick verloren, dass Fahrzeuge dieser Art wegen ihrer Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit gekauft werden.“

Für Schreyer war es ein wichtiges Design-Ziel, bessere Sichtverhältnisse zu schaffen – gerade im Stadtverkehr eine zentrale Voraussetzung für sicheres Fahren. „Durch die weit heruntergezogene Frontscheibe in Kombination mit den in die A-Säule integrierten Seitenfenstern und dem tief positionierten, schwungvollen Armaturenbrett bietet der Kia Carens dem Fahrer eine hervorragende Übersicht“, so der Kia-Chefdesigner. Erleichtert wird das Manövrieren auf engem Raum zudem durch die relativ kurzen Karosserieüberhänge (vorn 940 mm, hinten 835 mm).

Insgesamt präsentiert sich der Kia Carens als ein kultivierter Kompakt-Van mit ausgewogenen Proportionen und sorgfältig gestalteten Details – vom eleganten Dachheckspoiler über die integrierte Dachreling bis zur schwungvollen Chromleiste unterhalb der Seitenfenster (Dachreling und Chromleiste je nach Ausführung). „Der Carens zeigt ein ‚ehrliches’ Design: Er ist weder overdressed, noch verfügt er über irgendwelche gekünstelten Designelemente. Er ist ein schnörkelloses, stilvolles Auto, klar definiert durch seine Funktionalität“, resümiert Schreyer.

 

Innenraum und Platzangebot

Die dritte Generation des Kia Carens verfügt über ein großzügiges und stilvolles Interieur, das zum Modelljahr 2017 weiter aufgewertet wurde. So zieren neue Applikationen mit „Carbon-Struktur“ das Armaturenbrett und die Türverkleidungen (ab Gold). Dachhimmel und Säulenverkleidungen – bisher ausschließlich in Hellgrau erhältlich – werden jetzt auch in Schwarz angeboten (Serie ab Gold). Und die standardmäßigen schwarzen Stoffsitzbezüge zeigen ein neues Design in Wabenstruktur-Optik. Ab Version Vision gehören unverändert Sitzbezüge in CleanTex® zum Serienumfang. Eine Neuerung gibt es auch bei der Lederausstattung, die wahlweise in Schwarz oder Premium-Beige erhältlich ist (bei Platin). Die beige Variante, die mit dem Innenfarbkonzept „Desertgrau“ kombiniert ist, präsentiert sich jetzt mit einfarbigen Sitzflächen (Seitenelemente bisher in Schwarz).

Das große Platzangebot im bis zu siebensitzigen Innenraum (dritte Sitzreihe je nach Ausführung) basiert auf dem langen Radstand sowie einem Kabinendesign, das stark nach vorn orientiert ist und daher den Raum im vorderen Fahrzeugbereich maximal nutzt. Hinzu kommen moderne, platzsparende Komponenten. Davon profitiert auch der Gepäckraum, der gegenüber der zweiten Modellgeneration deutlich gewachsen ist. Maßgeblich dazu beigetragen hat der Wechsel von der Mehrlenker-Hinterachse zu einer sehr kompakten Torsionslenkerachse.

Ein weiterer Pluspunkt des Interieurs ist die Variabilität. Die drei Einzelsitze der zweiten Reihe (Drittelaufteilung) lassen sich separat in Längsrichtung verschieben oder auch umklappen. Die dritte Sitzreihe ist im Verhältnis 50:50 geteilt und kann ebenfalls teilweise oder vollständig eingeklappt werden, so dass eine ebene Ladefläche entsteht. Für einen hohen Sitzkomfort im Fond sorgen die neigungsverstellbaren Rückenlehnen der zweiten Reihe. Und der Siebensitzer bietet den Passagieren der dritten Reihe einen bequemen Zugang zu ihren Sitzen: Durch die Komfort-Einstiegsfunktion lässt sich der beifahrerseitige Außensitz der zweiten Reihe um 24 Zentimeter nach vorn schieben.

Der Gepäckraum fasst beim fünfsitzigen Modell 536 Liter (bis Fensterunterkante, Siebensitzer mit eingeklappter dritte Reihe: 492 Liter). Bei umgeklappten Fondsitzen und dachhoher Beladung wächst das Volumen auf bis zu 1.694 Liter (Siebensitzer: 1.650 Liter). Durch die niedrige Ladekante (680 mm) und die breite Öffnung der Heckklappe (1.109 mm) lässt sich der Kompakt-Van leicht beladen. Mit seiner 1,08 Meter breiten und bis zu 1,82 Meter langen Ladefläche bietet er auch Platz für sehr großes oder sperriges Transportgut. Darüber hinaus kann die Rückenlehne des Beifahrersitzes nach vorn umgeklappt werden, so lassen sich bis zu 2,15 Meter lange Gegenstände verstauen. Zusätzliche Transportmöglichkeiten eröffnet die Dachreling (Serie ab Silber), an der Lasten von bis zu 100 Kilogramm befestigt werden dürfen.

Zu einem besonders praktischen Familienauto machen den Kia Carens auch die mehr als ein Dutzend Ablagen und Staufächer. Groß bemessen sind das serienmäßig klimatisierte Handschuhfach (8 Liter) und das Staufach in der Mittelarmlehne vorn (4,8 Liter). Ebenfalls Standard sind die beiden Unterflurfächer im Fußraum der zweiten Sitzreihe (jeweils 6,8 Liter). Getränkehalter befinden sich in allen drei Sitzreihen, darüber hinaus sind Flaschenhalter in die Türablagefächer integriert (vorn für Liter-, hinten für Halbliter-Flaschen). Der Fünfsitzer verfügt zudem über ein Ablagefach im Gepäckraumboden.

 

Ausstattung und Komfort

Die Neuerungen in der Komfortausstattung des überarbeiteten Kia Carens betreffen vor allem das Infotainment-Angebot. Ab Modelljahr 2017 ist die Topversion Platin serienmäßig mit dem neuen 8-Zoll-Kartennavigationssystem ausgestattet, das mit einem JBL® Premium-Soundsystem kombiniert ist und über digitalen Radioempfang verfügt (DAB/DAB+). Eine 7-Zoll-Kartennavigation ist serienmäßig in der Version Gold verbaut. Beide Systeme beinhalten neben dem 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update standardmäßig den Multimediadienst Kia Connected Services sowie Android Auto™ und Apple CarPlay™.

Kia Connected Services wird vom Navigations-Spezialisten TomTom bereitgestellt und umfasst unter anderem Verkehrsinformationen in Echtzeit, die Suche nach regionalen Informationen sowie Wetterberichte. In Europa steht dieser Dienst Käufern des Kia Carens sieben Jahre lang kostenfrei zur Verfügung. Für die Internetverbindung wird das Smartphone des Fahrers genutzt (Smartphone mit Datentarif erforderlich, um den Service zu aktivieren).

Mit Android Auto™ und Apple CarPlay™ lassen sich kompatible Smartphones mit dem Infotainmentsystem des Kia Carens verbinden (kompatibel ab Android 5.0 bzw. iPhone 5). Zu den Apps und Smartphone-Funktionen, die mit Android Auto™ über den Fahrzeug-Touchscreen bedient werden können, gehören zum Beispiel Navigation über Google Maps per Sprachsteuerung, Freisprechfunktion beim Telefonieren, Text- und Spracherkennung sowie das Streamen von Musik. Mit Apple CarPlay™ lassen sich die verschiedenen Funktionen und Apps über die Spracherkennung Siri steuern, inklusive Navigieren über Apple Maps, Telefonieren und Diktieren. Zudem unterstützt Apple CarPlay™ auch andere Audio-Apps wie das Streamen von Musik oder das Hören von Audiobüchern, die der Nutzer auf sein iPhone geladen hat.

 

Hohes Komfort-Niveau ab Werk, luxuriöse Topversion

Der Kia Carens ist in den vier Ausführungen Titan, Silber, Gold und Platin erhältlich, die aufeinander aufbauen.

Die Basisversion Titan ist bereits mit allen relevanten Sicherheitsfeatures ausgestattet, dazu kommen Klimaanlage, Lederlenkrad, sowie Lederschaltknauf, ein RDS-Radio mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und USB- bzw. iPod®-Anschluss, weiters ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer.

Eine Stufe höher rangiert die Version Silber. Zusätzlich wird hier neben der Dachreling eine Zweizonen-Klimaautomatik geboten, sowie Licht- und Regensensor, Nebelscheinwerfer, Parksensoren hinten, 16“-Leichtmetallräder und eine tragbare LED-Lampe im Kofferraum.

Die Topversion Platin bietet ein 8“-Navigationssystem, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz, Parksensoren vorne und hinten, Smart-Key, 18“-Alus, Vollledersitze, Xenonscheinwerfer, LED-Rückleuchten und ein JBL-Soundsystem.

 

Motor und Kraftübertragung

Die Einstiegsmotorisierung des Kompakt-Vans ist ein 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 99 kW (135 PS). Der 1.6 GDI verfügt ab Version Vision serienmäßig über die Spritspar-Ausstattung EcoDynamics. Sie umfasst neben dem Start-Stopp-System ISG ein Energie-Regenerationssystem (Energy Regeneration System), das die Aufladung der Fahrzeugbatterie unterstützt. Dadurch wird beim Bremsen oder Gaswegnehmen Energie zurückgewonnen und über die Lichtmaschine in die Fahrzeugbatterie gespeist.

Der Motor kann damit mehr Kraft in den Vortrieb umsetzen und muss weniger Energie aufwenden, um Strom zu erzeugen.

Der Kia Carens 1.6 GDI ist mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet, beschleunigt in 11,3 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (Spitze: 185 km/h) und verbraucht mit EcoDynamics durchschnittlich 6,2 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 143 g/km). Das Leichtbautriebwerk mit Motorblock und Zylinderköpfen aus Aluminium arbeitet mit variablem Ventiltrieb und hat eine aus der Zylinderachse versetzte Kurbelwelle (geschränkter Kurbeltrieb), die die Reibungsverluste reduziert.

Die sparsamste Version des Kia Carens ist der 1.7 CRDi. Der Turbodiesel aus der U2-Baureihe, der sich weltweit in vielen Kia-Modellen findet, kommt in dem Kompakt-Van in seiner stärksten Ausführung zum Einsatz. Er mobilisiert eine Leistung von 104 kW (141 PS) und ein maximales Drehmoment von 340 Nm, das von 1.750 bis 2.500 Umdrehungen zur Verfügung steht. Mit dem standardmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe beschleunigt der Kia Carens 1.7 CRDi in 10,4 Sekunden auf 100 Stundenkilometer (Spitze: 193 km/h) und verbraucht mit EcoDynamics-Ausstattung durchschnittlich 4,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer (118 g/km CO2).

Optional ist die Dieselversion mit einem Siebenstufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) erhältlich, das Kia selbst entwickelt hat. Diese hocheffiziente Automatikversion begnügt sich mit durchschnittlich 4,8 Litern Diesel pro 100 Kilometer (127 g/km CO2) und zeigt zum Modelljahr 2017 verbesserte Fahrleistungen: Den Sprint von null auf 100 Stundenkilometer absolviert der 1.7 CRDi DCT jetzt in 11,3 Sekunden (bisher 12,0), die Höchstgeschwindigkeit liegt unverändert bei 189 Stundenkilometern. Im manuellen Modus bietet das schnell schaltende DCT ein äußerst sportliches Fahrgefühl, im Automatik-Modus ein Höchstmaß an Komfort und Laufruhe.

Darüber hinaus wird der Kia Carens 1.7 CRDi in einer besonders ökonomischen, leistungsreduzierten Variante angeboten (85 kW / 116 PS, ausschließlich mit Schaltgetriebe). Diese Motorisierung ist mit den Ausstattungsniveaus Titan und Silber kombinierbar. Der CO2-Ausstoß beträgt 109 Gramm pro Kilometer.

Im Gespannbetrieb darf der Kia Carens je nach Motorisierung bis zu 1.500 Kilogramm schwere Anhänger ziehen (ungebremst bis zu 750 kg). Eine abnehmbare Anhängerkupplung ist für alle Ausführungen als Zubehör erhältlich.

 

Fahrwerk und Karosserie

Bei der 2013 eingeführten dritten Generation des Kia Carens wurden die Radaufhängung und das Fahrwerk gegenüber dem Vorgängermodell grundlegend verändert. Dieses neue Chassis gewährleistet ein agiles Handling, einen stabilen Geradeauslauf und einen für diese Klasse außergewöhnlich hohen Fahrkomfort auf unterschiedlichsten Fahrbahnoberflächen.

Die Aufhängung der Vorderräder mit MacPherson-Federbeinen stützt sich an einem neu konzipierten Hilfsrahmen ab, der dazu beiträgt, straßenbedingte Vibrationen effektiv zu dämmen. Für eine direktere Rückmeldung der Lenkung sorgt das weiter vorn positionierte Lenkgetriebe. Und die Veränderungen des Spurstangenkopfs und des Einbauwinkels der Stoßdämpfer sowie die Vergrößerung des Lenkrollradius haben die Kurvenstabilität erhöht und die Selbststabilisierung im Geradeauslauf verbessert.

Bei der Hinterradaufhängung wurde die Mehrlenkerachse der zweiten Generation durch eine Torsionslenkerachse ersetzt. Das System hat senkrecht montierte Stoßdämpfer, die über eine speziell gedämpfte obere Aufhängung verfügen. Diese Hinterachse zeichnet sich durch eine besonders stabile Verbindung von Längslenkern und Achsschenkeln aus und ist darauf ausgelegt, ein Untersteuern und Eigenlenkbewegungen des Fahrzeugs zu reduzieren und zugleich einen hohen Fahrkomfort sicherzustellen.

Die elektronisch unterstützte Zahnstangenlenkung (MDPS, Motor Driven Power Steering) verfügt über einen kombinierten Lenkmoment-/Lenkwinkel-Sensor, der bei seitlichen Windböen die Stabilität erhöht. Die Lenkungsübersetzung ist für ein Fahrzeug dieses Segments ungewöhnlich direkt – von Anschlag zu Anschlag benötigt der Fahrer nur 2,7 Lenkradumdrehungen. Standardmäßig ist der Kia Carens mit der variablen Servolenkung Flex Steer™ ausgestattet. Mit dem dreistufigen System (Komfort / Normal / Sport) kann der Fahrer den Grad der Lenkunterstützung den persönlichen Vorlieben oder der Verkehrssituation anpassen – um zum Beispiel möglichst komfortabel einzuparken oder bei sportlichen Kurvenfahrten eine noch direktere Rückmeldung zu erhalten.

 

Verwindungssteifigkeit der Karosserie um 64 Prozent erhöht

Die Basis für das leistungsfähige Fahrwerk und das hohe Sicherheitsniveau des Kia Carens bildet die extrem stabile Karosserie, deren Struktur für die dritte Modellgeneration neu konzipiert wurde. Sie besteht zu einem großen Teil aus hochfestem Stahl (Anteil: 35,9 Prozent) und verdankt ihre Stabilität zudem modernen Fertigungsverfahren. Eine wichtige Neuerung gegenüber der zweiten Modellgeneration ist der Einsatz von Strukturklebstoffen, die eine extrem hohe Festigkeit von Karosserienähten ermöglichen (Gesamtlänge der Nähte: über 40 Meter). Und bei der Fertigung der B-Säulen wird das innovative Pressverfahren der Warmumformung angewendet. Die dabei entstehenden formgehärteten Komponenten sind nicht schwerer, aber deutlich stabiler als konventionell gepresste Stahlelemente und weisen zudem eine extrem hohe Zugfestigkeit auf.

Die größere Stabilität verdankt die dritte Modellgeneration auch zusätzlichen Querträgern. So verbindet eine Verstärkungsstrebe in der Spritzwand die vorderen Federbeindome, und Ringstrukturen an der B- und C-Säule sowie um die Heckklappenöffnung verstärken und versteifen die Karosserie ebenfalls. Insgesamt hat sich die Verwindungssteifigkeit der Karosserie gegenüber dem Vorgängermodell um 64 Prozent erhöht.

An der „5 Sterne“-Sicherheit des Kia Carens (Details s. Kapitel „Sicherheit“) hat die Struktur der Karosserie maßgeblichen Anteil. Der Vorderbau ist so konzipiert, dass die Aufprallenergie über den Unterboden und die A-Säulen abgebaut wird. Bei einem Heckaufprall wirkt sich darüber hinaus die robuste Konstruktion der Torsionslenker-Hinterachse positiv aus, denn sie schützt den Kraftstofftank zusätzlich. Bei einem Frontaufprall mit geringer Geschwindigkeit sorgen deformierbare „Crashboxen“ an den seitlichen Längsträgern dafür, den Schaden am Fahrzeug und damit die Reparaturkosten gering zu halten. Aus dem gleichen Grund wurden die seitlichen Längsträger am Heck verstärkt.

 

Sicherheit

Die dritte Generation des Kia Carens absolvierte den europäischen Sicherheitstest Euro NCAP 2013 mit der Höchstwertung „5 Sterne“ – wie schon zahlreiche andere Kia-Modelle. Darüber hinaus erhielt der Kompakt-Van vom Euro NCAP die Auszeichnung „Best in Class 2013“: Damit werden jene Modelle prämiert, die in ihrer Klasse das beste Testergebnis des gesamten Jahrgangs erzielen. Zum Modelljahr 2017 wurde die aktive Sicherheitsausstattung um drei moderne Fahrerassistenzsysteme erweitert: Spurwechselassistent (LCA), Querverkehrwarner (RCTA) und Verkehrszeichenerkennung für Tempolimits (SLIF). Alle drei Systeme sind in der Topversion Platin + Paket enthalten.

Der Spurwechselassistent registriert durch die radargestützte Blind Spot Detection (BSD) herannahende Fahrzeuge im Bereich des toten Winkels und warnt den Fahrer in diesem Fall vor einem Fahrspurwechsel. Der Querverkehrwarner überwacht die toten Winkel beim Zurücksetzen aus Parklücken oder Einfahrten und weist den Fahrer dabei auf Fahrzeuge hin, die seinen Weg kreuzen. Die Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbegrenzungen registriert mit einer Kamera oberhalb der Frontscheibe Schilder mit Tempolimits und Überholverboten, gleicht die erfassten Daten mit den Informationen im Kartenmaterial des Navigationssystems ab und zeigt bei Abweichungen – zum Beispiel aufgrund von Baustellen oder neuen Beschilderungen – die aktuellen Angaben in der Instrumenteneinheit an. Darüber hinaus verfügt der Kia Carens über einen Spurhalteassistenten, der per Frontscheibenkamera erkennt, ob das Fahrzeug unbeabsichtigt seine Fahrspur verlässt, und den Fahrer bei Bedarf durch Warnsignale darauf hinweist.

Ein zentrales Element der aktiven Sicherheit des Kia Carens ist das leistungsfähige ABS-Bremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung, Bremsassistent und groß dimensionierten Scheibenbremsen vorn (300 mm Durchmesser, innenbelüftet) und hinten (284 mm). Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESC) ist standardmäßig mit weiteren Sicherheitssystemen kombiniert. Dazu gehören die Gegenlenkunterstützung (VSM), die für eine optimale Abstimmung von ESC und elektronisch unterstützter Servolenkung sorgt, und die Berganfahrhilfe (HAC), die beim Anfahren an Steigungen das Zurückrollen verhindert. Zur Grundausstattung gehören darüber hinaus ein Reifendruckkontrollsystem und das aktive Bremslicht (ESS), das dem nachfolgenden Verkehr durch blinkende Bremsleuchten eine Notbremsung signalisiert.

Zur aktiven Sicherheit tragen auch eine gute Sicht und ein bestmöglicher Überblick über die Fahrzeugumgebung bei. So verbessern die gegenläufigen Scheibenwischer des Kia Carens die Sichtverhältnisse bei Regen, denn im Vergleich zu konventionellen Wischersystemen ist das Sichtfeld hier um zehn Prozent größer. Standard ist zudem das statische Abbiegelicht, das beim Abbiegen für eine bessere seitliche Ausleuchtung sorgt. Hinzu kommen je nach Ausführung Parksensoren hinten (Serie ab Silber) und vorn (Platin), Rückfahrkamera und selbstabblendender Innenrückspiegel (beides Serie ab Gold) sowie Xenon-Scheinwerfer (Platin). Und das Intelligente Parksystem (SPAS, Platin) erledigt zuverlässig parallele Parkmanöver, bei denen der Fahrer nur noch Gas geben, bremsen und schalten muss – und damit die Umgebung umso besser im Blick behalten kann.

 

Euro NCAP: Insassenschutz auf höchstem Niveau

Das hohe Niveau der passiven Sicherheit gewährleisten neben der stabilen Karosserie (Details s. Kapitel „Fahrwerk und Karosserie“) die effizienten Rückhaltesysteme des Kia Carens. Zur Standardausstattung gehören sechs Airbags (Front- und Seitenairbags vorn sowie durchgehende Vorhangairbags), höhenverstellbare Kopfstützen an allen Sitzplätzen, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn, Gurtwarnsystem für alle bis zu sieben Sitzplätze sowie ISOFIX-Halterungen an den äußeren Sitzen der zweiten Reihe.

Dass der Kia Carens im Fall einer Kollision ein Höchstmaß an Sicherheit bietet, unterstreichen auch die Ergebnisse im Euro NCAP. Besonders gute Resultate erhielt der Kompakt-Van beim Insassenschutz für Erwachsene (94 Prozent) und Kinder (76 Prozent) und erzielte hier in mehreren Testbereichen sogar die maximale Punktzahl: für den Insassenschutz bei einem Seitenaufprall (gegen eine Barriere), für den Schutz von 18 Monate alten Kindern und für den Schutz von Fahrer und Beifahrer gegen ein Schleudertrauma (Heckaufprall). Positiv bewerteten die NCAP-Tester zudem, dass der Kia Carens standardmäßig mit einem Gurtwarnsystem für sämtliche Sitzplätze ausgestattet ist und dass alle Typen von Kindersitzen, für die das Fahrzeug ausgelegt ist, ordnungsgemäß installiert und untergebracht werden können.

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Gilbert Haake Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Gilbert Haake

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