Der neue Kia Soul

Pressemappe

  • Zweite Generation des Kia Soul zum Modelljahr 2017 umfassend überarbeitet
  • GS-Line als 150 kW (204 PS) starke Sportversion mit exklusiver Gestaltung
  • Kraftvolleres Design unterstreicht modernen SUV-Charakter
  • Neue Karosseriefarben und Zweitonlackierungen
  • Navigationssystem mit Kia Connected Services, Android Auto™ und Apple CarPlay™
  • Neue Komfortelemente von elektrischem Beifahrersitz bis Regensensor
  • Spurwechselassistent, Querverkehrswarner, Xenon-Scheinwerfer
  • 7 Jahre Werksgarantie (150.000km), 7 Jahre Mobilitätsgarantie und 7 Jahre Kartenupdate

 

Der 2009 in Österreich eingeführte Kia Soul genießt längst Kultcharakter, nicht zuletzt wegen seines preisgekrönten „kantigen“ Designs. Seit 2014 ist die zweite Generation auf dem Markt, die Kia nun umfassend überarbeitet hat. Zum Modelljahr 2017 präsentiert sich der Kia Soul mit einer neuen Topmotorisierung, einem modifizierten Design sowie neuen Sicherheits-, Komfort- und InfotainmentTechnologien.

Der neue 1,6-Liter-Turbobenziner mit 150 kW (204 PS), der auch im Kia cee’d GT zum Einsatz kommt, macht den Kia Soul zu einem der leistungsstärksten Crossover-Modelle im B-Segment. Der Direkteinspritzer ist serienmäßig mit einem schnell schaltenden 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) kombiniert. Wählt man im „Drive Mode Select“ den Sportmodus, lässt sich die Fahrdynamik noch steigern. Der Kia Soul 1.6 TGDI beschleunigt in 7,8 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer und verfügt über eine vergrößerte Bremsanlage (Bremsweg bei 100 km/h: 35,3 Meter).

Angeboten wird die schnellste Variante des Kia Soul ausschließlich in der neuen GS-Line, die durch exklusive Designelemente betont sportlich auftritt. Dazu zählen Sportstoßfänger, rote Zierleisten, Doppelauspuff und spezielle 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Im Innern kommen Sportlenkrad, Sitzbezüge in Stoff und Ledernachbildung sowie orange Ziernähte hinzu. Zum Serienumfang des Turbo gehören darüber hinaus viele weitere Neuerungen des Modelljahres 2017 wie Spurwechselassistent mit Blind Spot Detection, Querverkehrwarner, Xenonscheinwerfer (Abblend- und Fernlicht), LED-Nebelscheinwerfer, die neueste Generation des 8-Zoll-Navigationssystems, ein JBL® Premium-Soundsystem und USBLadebuchsen vorn und hinten.

Überarbeitet hat Kia auch das Design des Grundmodells, dessen moderner SUV-Charakter jetzt durch silberfarbenen Unterfahrschutz vorn und hinten unterstrichen wird. Modifiziert wurden zudem das SUVStylingkit (auf Wunsch bzw. Serie bei Platin) sowie die Stoßfänger, der Kühlergrill, die Nebelscheinwerfer und das Design der 16-Zoll-Leichtmetallfelgen. Neu in der Farbpalette des Crossovers sind die Zweitonlackierungen Mysterious Blue Metallic und Russet Brown Metallic (jeweils mit weißem Dach) unddie Farbe Wild Orange Metallic.

Die Neuerungen im großzügigen Interieur des 4,14 Meter langen Modells betreffen vor allem das Infotainment und die Komfortausstattung. Die 8-Zoll-Kartennavigation (ab Gold) mit dem serienmäßigen Multimediadienst Kia Connected Services ist jetzt mit Android Auto™ und Apple CarPlay™ kompatibel (ab Android 5.0 bzw. iPhone 5). Auch die Benutzeroberfläche des Systems ist ähnlich strukturiert wie bei Smartphones. Zu den neuen Komfortelementen gehören unter anderem ein elektrisch einstellbarer Beifahrersitz (Platin) und ein Regensensor (ab Silber).

Schon die Basisversion des Kia Soul verfügt über ein hohes Ausstattungsniveau. Sie beinhaltet serienmäßig Klimaanlage, Audiosystem, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und die variable Servolenkung Flex Steer™ (bei Schaltgetriebe), sowie bei Wahl des Stylingpakets auch 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer. Für den Antrieb stehen neben dem neuen 1.6 T-GDI zwei weitere Motoren zur Wahl: der Einstiegsbenziner 1.6 GDI mit 97 kW (132 PS) und der 100 kW (136 PS) starke Diesel 1.6 CRDi. Beide Motoren sind mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Das Dieselmodell ist darüber hinaus optional mit dem effizienten 7-Stufen-DCT erhältlich (CO2-Emission: 130 g/km), das ab Modelljahr 2017 serienmäßig die Fahrmodus-Wahl „Drive Mode Select“ umfasst.

 

Design und Funktionalität

Der zum Modelljahr 2017 überarbeitete Kia Soul präsentiert sich mit einem modifizierten, kraftvolleren Außendesign. Neu gestaltet wurden unter anderem die Stoßfänger, die Einfassungen von Kühlergrill und Nebelscheinwerfern, die Struktur des Lufteinlasses und die standardmäßigen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen. Besonders markante Neuerungen sind die silberfarbenen Unterfahrschutze vorn und hinten, die den modernen SUV-Charakter des Kia Soul unterstreichen. Sie gehören bei Version Platin und in der neuen Topversion GS-Line zum Serienumfang.

Noch stärker hervorgehoben werden die SUV-Gene des Crossovers ab Version Platin mit einem SUVStylingpaket. Es beinhaltet Frontspoiler, Seitenschweller, Radlaufverbreiterungen und Heckschürze in Klavierlackschwarz, Chromzierleisten an Front, Seite und Heck sowie Chromringe an den Nebelscheinwerfern und an den Heckreflektoren.

In der Topversion GS-Line, die ausschließlich mit dem neuen 150 kW (204 PS) starken 1,6-LiterTurbobenziner angeboten wird, tritt der Kia Soul betont dynamisch auf. Zu den exklusiven Designelementen dieser Ausführung zählen Sportstoßfänger vorn und hinten, rote Zierleisten an Front, Seiten und Heck, ein Doppelauspuff auf der rechten Seite, ein rotes Soul-Logo an der Heckklappe und zehnspeichige 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit spezieller Optik. Für eine moderne Lichtsignatur sorgen die neuen LED-Nebelscheinwerfer und Xenonscheinwerfer (Abblend- und Fernlicht), die in der Topversion Serie sind.

Erweitert wurde zum Modelljahr 2017 auch die Farbpalette, die jetzt insgesamt zehn Ein- und Zweitonlackierungen umfasst. Neu sind die zweifarbigen Varianten Mysterious Blue Metallic und Russet Brown Metallic (jeweils mit weißem Dach) sowie der Farbton Wild Orange Metallic. Erhältlich ist der Kia Soul darüber hinaus in Schneeweiß, in den Metallicfarben Cassisschwarz, Acidgrün, Frenzy White, Titaniumsilber und Caribbean Blue sowie in der Zweitonlackierung Infernorot Metallic mit schwarzem Dach.

 

Preisgekröntes Design verbindet klassischen Auftritt mit neuen Impulsen

Wie schon der ursprüngliche Kia Soul wurde auch die zweite, 2014 eingeführte Modellgeneration unter Aufsicht von Peter Schreyer, dem Präsidenten und Chefdesigner der Kia Motors Corporation, kreiert. Das Außendesign entstand im Kia Design Center America, das Interieur wurde maßgeblich vom Frankfurter KiaDesignteam mit Unterstützung durch das koreanische Designzentrum der Marke entworfen. Auch die zweite Generation gibt sich sofort als Kia Soul zu erkennen – durch die aufrechte, selbstbewusste Haltung und weitere „Markenzeichen“ dieses Kia wie die breiten Schultern, die charakteristische Fenstergrafik, die hoch positionierten Rückleuchten und die große, SUV-ähnliche Bodenfreiheit. Zugleich wirkt das Karosseriedesign durch und durch modern und ausgereift.

Die im Design an die Studie Kia Track’ster (Chicago Auto Show 2012) angelehnte zweite Soul-Generation wurde mehrfach preisgekrönt. Neben dem iF Product Design Award und der Auszeichnung „Winner“ beim Automotive Brand Contest in der Kategorie Außendesign erhielt das Crossover-Modell auch den Red Dot Design Award in der Kategorie Produktdesign. Der ursprüngliche Kia Soul war 2009 das erste Fahrzeug einer koreanischen Marke, das diesen begehrten „Roten Punkt“ erhielt, und stand damit am Anfang einer eindrucksvollen Serie: Insgesamt 15 Kia-Modelle wurden seither mit diesem weltweit renommierten Preis ausgezeichnet.

Zu den markanten Elementen des Außendesigns, die vom Kia Track’ster übernommen wurden, gehören der große, trapezförmige Lufteinlass, die tief und weit außen platzierten Nebelscheinwerfer sowie der Kühlergrill in der Kia-typischen Form der „Tigernase“. Die avantgardistische Rückansicht mit der Heckklappe im „Rucksack-Design“ geht ebenfalls auf die Studie zurück. Die zweite Generation ist länger, breiter und niedriger als das ursprüngliche Modell. Die Länge (4,14 Meter) und der Radstand (2,57 Meter) sind jeweils um 20 Millimeter gewachsen, die Breite (1,83 Meter) hat um 45 Millimeter zugelegt, und die Höhe (1,62 Meter inkl. Dachreling) hat sich um 42 Millimeter reduziert.  

 

Innenraum und Platzangebot

Der Innenraum des Kia Soul hat durch sein stilvolles Design, seine Materialqualität und sein hohes Komfortniveau eine Premium-Atmosphäre. Das zentrale Gestaltungsmotiv des Innendesigns ist die Kreisform – hier zeigt sich die zweite Modellgeneration wie schon beim Außendesign durch die Studie Kia Track’ster inspiriert. Zu den auffälligsten runden Elementen gehören die Aussparung um den Schalthebel, die Strukturierung der Türverkleidungen, die Hochtöner, die über den Lüftungsdüsen im Armaturenbrett zu schweben scheinen, und die vorderen Türlautsprecher, die von einer frequenzgesteuerten LEDAmbientebeleuchtung umrandet sind (in den Ausführungen mit JBL® Premium-Soundsystem, Serie bei Gold und Platin). Ebenfalls kreisförmig gruppiert sind im Multifunktionslenkrad die Tasten für das Audiosystem und die Geschwindigkeitsregelanlage, die sich leicht mit den Daumen bedienen lassen. Insgesamt wirkt das Interieur durch seine Formensprache sehr organisch und strahlt Ruhe und Exklusivität aus.

Die neue Topversion Turbo präsentiert sich – wie schon im äußeren Auftreten – innen betont sportlich und exklusiv. Zur Serienausstattung gehören hier ein Sportlenkrad und Sitzbezüge in Kombination Stoff/Ledernachbildung. Farblich setzen orange Ziernähte einen deutlichen Kontrast zu den Sitzbezügen in Schwarz und Anthrazit sowie dem schwarzen Innenraum mit schwarzem Dachhimmel (grau in Verbindung mit Panoramadach). Standardmäßig verfügt der Kia Soul über das Innenfarbkonzept „Ebony Black“. Es kombiniert ein schwarzes Interieur mit einem grauen Dachhimmel, in der Version Spirit kommen graue Ziernähte an den Sitzen und in anderen Bereichen des Innenraums hinzu. Für die Version Spirit ist alternativ das Konzept „Tundra Brown“ erhältlich (je nach Außenfarbe), das ein schwarz-braunes Interieur mit schwarz-braunen Sitzen und einen schwarzem Dachhimmel (grau in Verbindung mit Panoramadach) umfasst. Auf die hohe Materialqualität des Interieurs weisen schon die standardmäßigen Soft-TouchOberflächen an der Instrumenteneinheit, der Zentralkonsole und den Türverkleidungen hin. Hinzu kommt je nach Ausführung und Sonderausstattung ein breites Spektrum an hochwertigen Ausstattungselementen von Innentürgriffen in satiniertem Chrom, Lederlenkrad und Kunstledereinsätzen an verschiedenen Stellen des Interieurs über eine Lederausstattung mit Sitzventilation vorn und Sitzheizung vorn und hinten (äußere Sitze) bis zum elektrisch einstellbaren Fahrer- und Beifahrersitz.

Die Vordersitze verfügen sowohl am Sitzkissen als auch an der Rückenlehne über ausgeprägte Seitenwangen und geben dadurch bei Kurvenfahrten guten Halt. Darüber hinaus bietet die zweite Generation des Kia Soul durch die längere und breitere Karosserie sowohl Fahrer und Beifahrer als auch den Fondpassagieren noch großzügigere Platzverhältnisse als das ursprüngliche Modell. Das gilt für die Beinfreiheit (vorn 1.090 mm, hinten 994 mm) und Kopf-freiheit (vorn 1.006 mm, hinten 1.003 mm) ebenso wie für die Schulterfreiheit (vorn 1.410 mm, hinten 1.390 mm).

Mit der zweiten Modellgeneration hat sich auch das Gepäckraumvolumen auf 354 Liter vergrößert (Vorgänger: 340 Liter, jeweils inklusive Ablagefach im Boden). Durch die breitere Heckklappenöffnung (plus 62 mm) lässt sich das Gepäckabteil zudem leichter beladen. Wird die asymmetrisch geteilte Rücksitzlehne (60:40) vollständig umgeklappt, steigt das Ladevolumen auf bis zu 1.367 Liter. Ein praktisches Detail: Die portable LED-Gepäckraumleuchte dient zugleich als Taschenlampe, die durch die 12-VoltSteckdose im Gepäckabteil aufgeladen wird (beides Serie ab Spirit).

 

Ausstattung und Komfort

Neben den bisherigen Ausführungen Titan, Silber, Gold und Platin wird der Kia Soul ab Modelljahr 2017 in der neuen Topversion GS-Line angeboten, die ausschließlich in Kombination mit dem 150 kW (204 PS) starken Turbobenziner erhältlich ist.

Wie für Kia typisch bietet die Basisversion Titan bereits eine umfassende Serienausstattung. Sie beinhaltet Klimaanlage, Kia Radio (RDS- und MP3-Funktion), sechs Lautsprecher, USB- und AUX-Anschluss, variable Servolenkung Flex Steer™, Multifunktionslenkrad, Bordcomputer, Außentemperaturanzeige, hinten, elektrische Fensterheber vorn und hinten, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, höhenverstellbaren Fahrersitz, höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad.

Ab Werk verfügt der Kia Soul zudem über viele praktische Komfortelemente wie eine Dachkonsole mit Lesespots und Brillenfach, Sonnenblenden mit beleuchtetem Make-up-Spiegel, 12-Volt-Steckdose, Getränkehalter in Mittelkonsole und Türen, Mittelarmlehne vorn mit Staufach und eine Tasche an der Rückenlehne des Beifahrersitzes. Der Gepäckraum ist serienmäßig mit Abdeckung, Beleuchtung, Gepäcknetzösen und Ablagefach im Boden ausgestattet.

Die Topversion GS-Line mit exklusiven Design- und Interieur-Elementen beinhaltet unter anderem Kartennavigation, Premium-Soundsystem, digitalen Radioempfang (DAB/ DAB+), Xenon-Scheinwerfer, Fernlichtassistent, LED-Nebelscheinwerfer, Ambientebeleuchtung vorn, USB-Ladebuchsen vorn und hinten sowie Spurhalteassistent, Spurwechselassistent und Querverkehrwarner.

 

Modernes Infotainment – von Echtzeit-Information bis Musik-Streaming

Der Multimediadienst Kia Connected Services, den das Navigationssystem des Kia Soul ab Modelljahr 2017 serienmäßig beinhaltet, wird vom Navigations-Spezialisten TomTom bereitgestellt. Er umfasst unter anderem Verkehrsinformationen in Echtzeit, die Suche nach regionalen Informationen sowie Wetterberichte.

In Europa steht dieser Dienst Käufern des Kia Soul sieben Jahre lang kostenfrei zur Verfügung. Für die Internetverbindung wird das Smartphone des Fahrers genutzt (Smartphone mit Datentarif erforderlich, um den Service zu aktivieren).

Darüber hinaus verfügt das neue Navigationssystem über die Kommunikationsplattformen Android Auto™ und Apple CarPlay™, die kompatible Smartphones mit dem Infotainmentsystem des Kia Soul verbinden. Bei Android Auto™ (kompatibel ab Android 5.0 Lollipop) gehören zu den Apps und Funktionen des Smartphones, die über den Fahrzeug-Touchscreen bedient werden können, zum Beispiel Navigation über Google Maps per Sprachsteuerung, Freisprechfunktion beim Telefonieren, Text- und Spracherkennung sowie das Streamen von Musik. Mit Apple CarPlay™ (kompatibel ab iPhone 5) lassen sich die verschiedenen Funktionen und Apps über die Spracherkennung Siri steuern, inklusive Navigieren über Apple Maps, Telefonieren und Diktieren. Zudem unterstützt Apple CarPlay™ auch andere Audio-Apps wie das Streamen von Musik oder das Hören von Audiobüchern, die der Nutzer auf sein iPhone geladen hat.

 

Motor und Kraftübertragung

Der überarbeitete Kia Soul wird mit einer neuen Topmotorisierung angeboten. Der 150 kW (204 PS) starke 1,6-Liter-Turbobenziner, der auch in den GT-Versionen von Kia cee’d und pro_cee’d zum Einsatz kommt, macht den Soul zu einem der kraftvollsten Crossover-Modelle im B-Segment. Daneben sind ein 1,6-LiterBenzindirekteinspritzer und ein 1,6-Liter-Diesel erhältlich, die zum Modelljahr 2017 weiter optimiert wurden.

Der neue 1.6 T-GDI verfügt über einen Twin-Scroll-Turbolader, arbeitet mit variabler Einlass- und Auslassventilsteuerung (Dual CVVT) und ist serienmäßig mit einem schnell schaltenden und hocheffizienten 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert (CO2-Emission: 156 g/km). Der moderne Downsizing-Motor stellt sein maximales Drehmoment von 265 Nm über den weiten Drehzahlbereich von 1.500 bis 4.500 Umdrehungen zur Verfügung und beschleunigt den Kia Soul in 7,8 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (Spitze: 196 km/h).

Das 7-Stufen-DCT bietet im Automatik-Modus ein Höchstmaß an Komfort und Laufruhe. Alternativ lässt es sich auch per Hand schalten, was ein äußerst sportliches Fahrgefühl ermöglicht. Zudem ist der Kia Soul 1.6 T-GDI serien-mäßig mit der Funktion „Drive Mode Select“ ausgestattet, durch die sich der Fahrmodus variieren lässt (Einstellungen Eco / Normal / Sport). So wird im Sport-Modus die Fahrdynamik dadurch gesteigert, dass der Motor leichter anspricht, das DCT erst bei höheren Drehzahlen in die nächste Fahrstufe schaltet und die Lenkunterstützung reduziert wird.

Der zweite Benziner ist die Einstiegsmotorisierung 1.6 GDI. Der moderne Direkteinspritzer aus der GammaBaureihe mobilisiert 97 kW (132 PS) Leistung bei 6.300 Umdrehungen und ein maximales Drehmoment von 161 Nm. Der Kia Soul 1.6 GDI ist mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet und beschleunigt in 11,0 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (Höchstgeschwindigkeit 185 km/h, ab 152 g/km CO2).

 

Diesel mit 7-Stufen-DCT: schneller, sauberer und mit Fahrmodus-Wahl

Im Dieselmodell kommt der beliebte 1,6-Liter-Diesel aus der U2-Baureihe zum Einsatz. Das Leichtbautriebwerk mit Motorblock und Zylinderköpfen aus Aluminium wurde im Diesel-Kompetenzzentrum von Kia in Rüsselsheim entwickelt und verfügt über einen elektronisch gesteuerten Turbolader mit variabler Geometrie (VGT). Um Reibungsverluste zu reduzieren, ist die Kurbelwelle aus der Zylinderachse versetzt (geschränkter Kurbeltrieb). Darüber hinaus arbeitet der Motor mit einem variablen Ventiltrieb. Dieser umfasst neben Nockenwellenstellern eine geräuschminimierte, wartungsfreie Steuerkette sowie verschleißfeste, reibungsarme Ventiltassen mit DLC-Beschichtung (Diamond-like Carbon, diamantähnlicher Kohlenstoff).

Der 100 kW (136 PS) starke Selbstzünder ist serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Optional ist zudem ein 7-Stufen-DCT erhältlich, das ab Modelljahr 2017 wie beim Turbobenziner über die Fahrmodus-Wahl „Drive Mode Select“ verfügt. Zur Dynamik der Automatikversion trägt auch das höhere maximale Drehmoment von 300 Nm bei, das von 1.750 bis 2.500 Umdrehungen anliegt (Schaltversion: 260 Nm, 1.500 bis 3.000 U/min). Zum Modelljahr 2017 wurden die Fahrleistungen des Kia Soul 1.6 CRDi weiter gesteigert und die Emissionen reduziert. Die Automatikversion beschleunigt nun in 11,1 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (bisher: 12,2 Sekunden) und hat eine CO2-Emission von 130 Gramm pro Kilometer (bisher 135 g/km).

 

Schaltpunktanzeige und Energie-Regenerationssystem

Bei beiden Sechsgang-Schaltgetrieben ist der sechste Gang besonders lang übersetzt, was bei Autobahnfahrten die Laufruhe erhöht und den Kraftstoff-verbrauch senkt (Schaltgetriebe: 0,596 beim Diesel, 0,774 beim Benziner). Die kurze Übersetzung des ersten Gangs dagegen gewährleistet eine kraftvolle Beschleunigung beim Anfahren. Die Modelle mit manuellem Getriebe verfügen zudem über eine Schaltpunktanzeige, die eine kraftstoffsparende Fahrweise erleichtert.

Der Kia Soul verfügt standardmäßig über ein Energie-Regenerationssystem (Alternator Management System, AMS), das die Aufladung der Fahrzeug-batterie unterstützt. Durch dieses System wird beim Bremsen oder Gasweg-nehmen Energie zurückgewonnen und über die Lichtmaschine in die Batterie gespeist. Der Motor kann damit mehr Kraft in den Vortrieb umsetzen und muss weniger Energie aufwenden, um Strom zu erzeugen.

 

Fahrwerk und Karosserie

Die umfassendste technische Veränderung der zweiten Generation des Kia Soul gegenüber dem ursprünglichen Modell ist die neue Plattform, die der des Kia cee’d ähnelt. Sie bildet zusammen mit der stabileren Karosserie die Basis für Verbesserungen in vielen Bereichen – vom Fahrkomfort über die Lenkung und das Handling bis zur Sicherheit.

Das Konzept der Radaufhängung mit MacPherson-Federbeinen vorn und Verbundlenkerachse hinten hat sich nicht verändert. Doch die Kia-Ingenieure entwickelten beide Systeme weiter, um ein agileres Handling, eine verbesserte Stoßdämpfung und ein präziseres Lenkverhalten zu erreichen. An der Vorder-achse wurden unter anderem Lager vergrößert, das Lenkgetriebe näher an die Achslinie gerückt und der Stabilisator auf die Rückseite des Federbeins verlegt. In der Summe haben die Veränderungen zu einer direkteren Rückmeldung der Lenkung, einem ruhigeren Lenkgefühl, einem besseren Geradeauslauf und einer geringeren Seitenwindempfindlichkeit geführt.

Die Verbundlenker-Hinterachse ist sehr kompakt konzipiert. Das kommt dem Raumangebot in der Kabine und im Gepäckabteil zugute, schafft aber auch im Unterflurbereich Spielraum für das größere Ablagefach im Gepäckraumboden und den größeren Kraftstofftank (54 Liter; Vorgänger 48 Liter). Die Stoßdämpfer der  Hinterachse sind länger als beim Ursprungs-Modell und vertikal positioniert, ihr größerer Federweg trägt zum höheren Fahrkomfort bei.

Die Karosserie der zweiten Modellgeneration besteht zu 66 Prozent aus hoch-festem und ultrahochfestem Stahl. Besonders stabil ausgelegt sind die Bereiche entlang der Motorhaube, oben und unten an den BSäulen sowie zwischen den C-Säulen. Zur hohen Karosseriesteifigkeit trägt zudem der Einsatz von Strukturklebstoffen bei, die an den Öffnungen von Türen und Heckklappe für extrem feste Klebenähte sorgen. Insgesamt hat sich die Verwindungssteifigkeit der Karosserie gegenüber der ersten Generation um 29 Prozent gesteigert. Vergrößert hat sich auch das Sichtfeld des Fahrers, denn aufgrund der hohen Festigkeit des Stahls wurde die Breite der A-Säulen um 20 Prozent reduziert.

 

Kultiviertes Interieur durch umfassende Geräuschdämmung

Durch die Fortschritte, die mit der zweiten Modellgeneration bei der Reduzierung von Geräuschen, Vibrationen und Rauheiten (Noise, Vibration, Harshness, NVH) erreicht wurden, gehört der Kia Soul zu den leisesten und kultiviertesten Fahrzeugen seines Segments.

Die vorderen Radaufhängungen, der Motor und das Getriebe stützen sich an einem stärkeren Hilfsrahmen ab, der anders als beim Vorgängermodell in vier Gummibuchsen gelagert ist. Dadurch ist die Kabine besser gegen fahrbahn-bedingte Abrollgeräusche und Vibrationen isoliert. Zu den weiteren NVH-relevanten Neuerungen gehören eine stärkere motorseitige Dämmung der Spritzwand, Polyurethan-beschichteter Teppich in der Kabine, neues Füll-material für die Karosseriehohlräume und hohle Antriebswellen beim Diesel-modell. Darüber hinaus wirken auch die neu konzipierten, leichteren Kunststoffmodule in den Türen geräuschisolierend. Das Resultat: Im Leerlauf wurde der Geräuschpegel in der Kabine um bis zu vier Dezibel gesenkt (1.6 GDI: 39 db; 1.6 CRDi: 41 dB), bei einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern um drei Dezibel (1.6 GDI und 1.6 CRDi: 63 dB).

 

Variable Servolenkung und kleiner Wendekreis

Die Ausführungen mit Schaltgetriebe sind serienmäßig mit der variablen Servolenkung Flex Steer™ ausgestattet, die die Fahrdynamik erhöht. Mit dem dreistufigen System (Einstellungen: Normal / Komfort / Sport) kann der Fahrer den Grad der Lenkunterstützung seinen Vorlieben und den jeweiligen Fahrbedingungen anpassen. Die Modelle mit Doppelkupplungsgetriebe verfügen serienmäßig über die Fahrmodus-Wahl „Drive Mode Select“, mit der sich die Lenkunterstützung ebenfalls variieren lässt (Details s. Kapitel „Motor“).

Mit 10,60 Meter Wendekreisdurchmesser ist der Kia Soul im Stadtverkehr bequem zu manövrieren. Aufgrund der relativ hoch übersetzten Lenkung benötigt der Fahrer von Anschlag zu Anschlag nur 2,85 Lenkradumdrehungen.

 

Sicherheit

Der Kia Soul bietet seinen Insassen durch die hochstabile Karosserie und die wirkungsvollen Rückhaltesysteme einen umfassenden Schutz. Hinzu kommt eine aktive Sicherheitsausstattung, die ein Maximum an Fahrzeugkontrolle gewährleistet und den Fahrer in potenziell gefährlichen Situationen durch moderne Assistenzsysteme unterstützt. Im europäischen Sicherheitstest Euro NCAP, den der aktuelle Kia Soul 2014 absolvierte, erhielt das Crossover-Modell „4 Sterne“ und damit die zweithöchste Wertung dieses anspruchsvollen Testprogramms. Im offiziellen US-Crashtest NHTSA erzielte die US-Ausführung des Kia Soul die Bestnote „5 Sterne“.

Die aktive Sicherheitsausstattung des Kia Soul wurde zum Modelljahr 2017 um zwei wichtige HightechSysteme erweitert: den Spurwechselassistenten (LCA) und den Querverkehrswarner (RCTA). Der Spurwechselassistent registriert durch die radargestützte Blind Spot Detection (BSD) herannahende Fahrzeuge im Bereich des toten Winkels und warnt den Fahrer in diesem Fall vor einem Fahrspurwechsel. Der Querverkehrswarner (RCTA) überwacht die toten Winkel beim Zurücksetzen aus Parklücken oder Einfahrten und weist den Fahrer dabei auf Fahrzeuge hin, die seinen Weg kreuzen. Darüber hinaus verfügt der Kia Soul über einen Spurhalteassistenten (LDWS), der per Kamera oberhalb der Frontscheibe erkennt, ob das Fahrzeug unbeabsichtigt seine Fahrspur verlässt, und den Fahrer bei Bedarf durch Warnsignale darauf hinweist. Alle drei Systeme sind Serie in der Topversion Turbo und optional für die Ausführung Spirit erhältlich.

Ein zentrales Element der aktiven Sicherheit ist das leistungsfähige ABS-Bremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), Bremsassistent (BAS) sowie Scheibenbremsen vorn (innenbelüftet) und hinten. Die neue Topmotorisierung 1.6 T-GDI ist mit einer größeren Bremsanlage ausgestattet (Bremsscheiben vorn 320 mm, hinten 284 mm) und hat bei 100 Stundenkilo-metern einen Bremsweg von 35,3 Metern (andere Motorisierungen 35,5 Meter).

Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESC) ist standardmäßig mit weiteren Sicherheitssystemen kombiniert. Dazu gehören die Gegenlenkunterstützung (VSM), die für eine optimale Abstimmung von ESC und elektronisch unterstützter Servolenkung sorgt, und die Berganfahrhilfe (HAC), die beim Anfahren an Steigungen das Zurückrollen verhindert. Zur Grundausstattung gehören darüber hinaus ein Reifendruckkontrollsystem und das aktive Bremslicht (ESS), das dem nachfolgenden Verkehr durch blinkende Bremsleuchten eine Notbremsung signalisiert.

Zur passiven Sicherheitsausstattung gehören standardmäßig sechs Airbags (Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer sowie durchgehende Vorhangairbags), höhenverstellbare Kopfstützen an allen Sitzplätzen, höhen-verstellbare Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern vorn, Gurtwarnsystem vorn und hinten (für alle Sitzplätze) sowie ISOFIX-Halterungen an den äußeren Rücksitzen.

Mehr anzeigen

Pressekontakt

Gilbert Haake Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Gilbert Haake

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel:: +43 1 7342900-43

E-Mail:: g.haake@kia.at