180.000 Jobs in Europa

Veröffentlicht | 29/11/2017

Mehr als 180.000 Arbeitsplätze in Europa hängen an Kia 

Studie von London Economics untersucht sozio-ökonomische Bedeutung der Kia-Präsenz in Europa 

Koreanischer Hersteller zahlte hier 2016 rund 1,2 Milliarden Euro Steuern und Abgaben 

Kia trug 7,6 Milliarden Euro zur Wertschöpfung in Europa bei

Rund 184.000 Menschen in Europa verdanken ihren Arbeitsplatz direkt oder indirekt den Geschäftsaktivitäten des koreanischen Automobilherstellers Kia. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die die sozio-ökonomische Bedeutung der Kia-Präsenz in Europa analysiert („The economic and societal benefits deriving from the presence of Kia in Europe“). Durchgeführt wurde die Untersuchung von London Economics, einem der führenden wirtschaftswissenschaftlichen Beratungsunternehmen Europas.

Vom Erfolg des Herstellers profitieren auch die öffentlichen Haushalte. Insgesamt 1,2 Milliarden Euro an Zöllen, Umsatz- und Körperschaftssteuern zahlte Kia 2016 in europäischen Ländern, das sind 39 Prozent mehr als 2012 (865 Millionen Euro). 

Wie die Studie errechnete, trug Kia darüber hinaus insgesamt 7,6 Milliarden Euro zur Wertschöpfung in den europäischen Märkten bei. Ermittelt wurde diese Summe auf Basis der Bruttowertschöpfung der europäischen Kia-Aktivitäten. Berücksichtigt wurden dabei die Beiträge der jeweiligen Wirtschaftseinheiten zum Bruttoinlandsprodukt, die sich aus dem Wert der produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen nach Abzug der Kosten ergeben.

Im europäischen Kia-Werk in Žilina (Slowakei) arbeiten mehr als 3.800 Vollzeitbeschäftigte. Die hochmoderne Fertigungsanlage bezog 2016 Zulieferprodukte im Wert von 5,2 Milliarden Euro, der Großteil dieser Summe entfiel auf Produkte aus Europa (3,8 Mrd. Euro, entsprechend 73 Prozent). Für die Einrichtung neuer Produktionslinien investiert Kia in diesem Jahr insgesamt 130 Millionen Euro in das Werk.

Der Hersteller hat seinen Absatz in Europa seit 2008 kontinuierlich gesteigert. 2016 verkaufte Kia auf dem europäischen Markt (EU und EFTA) rund 435.000 Fahrzeuge, das ist ein Plus von 12,7 Prozent gegenüber 2015 und entspricht einem Marktanteil von 2,9 Prozent. Im ersten Halbjahr 2017 ist der Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um weitere 9,5 Prozent gestiegen (auf 251.000 Einheiten) und der Marktanteil auf 3,0 Prozent gewachsen.

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Pressekontakt

Gilbert Haake

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